| Vorsprung durch Technologie Teil I: Webmeeting statt Aussendienst? |
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| Geschrieben von: David Kuruc |
| Sonntag, 17. Mai 2009 um 12:09 |
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Kundenbesuche im Aussendienst kosten Arbeitgeber und Selbstständige sehr viel Geld. Der Verkauf ist gemäss Untersuchungen durchschnittlich 15% seiner Zeit unterwegs und durch die bislang als unvermeidlich angenommenen Reisen entstehen zusätzliche Leerzeiten. Bis zu 95% der Reisekosten können durch Anwendung von Webkonferenzen gespart werden – ein ganz schöner Effizienzgewinn. Oder anders betrachtet: Die Wirkung des Verkaufs kann fast verdoppelt werden, wenn die Verkäufer präsentieren statt zu reisen - die Effektivität nimmt sprunghaft zu. Siehe auch Tool Download: Was kostet ein Kundenbesuch? Hinzu kommt die aktuelle Pandemie-Bedrohung durch die „Schweinegrippe“ (H1N1). Diverse Unternehmen hatten in der Vergangenheit aufgrund der Vogelgrippe und erst kürzlich aufgrund der Mexikanischen Grippe Reisebeschränkungen oder Reiseverbote für Mitarbeiter ausgesprochen. Kaum ein Vertriebsmitarbeiter oder Manager dürfte unter solchen Voraussetzungen mit gutem Gefühl auf internationale Dienstreise gehen. Zudem ist unklar wie und wo sich diese Pandemien weiter ausbreiten werden. Ein Trend, der bei diesen Herausforderungen ansetzt, ist Online Collaboration: Beliebt sind vor allem Tools für Fernpräsentationen und Webkonferenzen weil diese dank neuer Technologien überall verfügbar und einfach zu bedienen sind. Damit wird es möglich, dass sich Geschäftspartner über grosse Distanzen so zueinander verhalten, als sässen sie im selben Raum. Per konventioneller Telefonie oder Internettelefonie (VOIP) können sie sich unkompliziert austauschen, während alle Teilnehmer der Sitzung der gleichen Präsentation auf den Bildschirmen folgen können. Tatsächlich sind Verkäufer im Webinar „näher“ am Kunden, als man zunächst vermutet. Der Präsentation kommt ungeteilte Aufmerksamkeit zu, wenn der Kunde am vertrauten Arbeitsplatz vor dem eigenen Bildschirm sitzt und sich die Stimme direkt an das Ohr hält. Die Kommunikationssituation kann durchaus günstiger als in einem Meeting vor Ort sein. Mitarbeiter, die Schwächen im nonverbalen Ausdruck haben, können ihre Stärken bei der Beherrschung von gut vorbereiteten Multimedia-Inhalten und Präsentationen am Rechner ausspielen. Für Menschen die es bevorzugen, die Gesprächspartner zu sehen, gibt es Systeme mit Integrierter Videoübertragung. Die Teilnehmer einer solchen Videokonferenz können sich gegenseitig sehen. Der Markt für Desktop-Sharing-Tools ist fragmentiert und unübersichtlich. Die Leistungsumfänge unterscheiden sich erheblich, jeder Anbieter bietet verschiedene Pakete für unterschiedliche Bedürfnisse und Formen der Zusammenarbeit an. Alle Tools ermöglichen die gemeinsame Arbeit an Projekten, sind also auch für den Einsatz innerhalb eines Unternehmens mit verteilten Standorten brauchbar.
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